Artikel "Elbtunnelbummler ..." nur ein Aprilscherz?

Aus vielen Aprilscherzen wurden schon gute Ideen.

Ja, es stimmt, der Artikel "Elbtunnelbumler werden bestraft" war nur ein Aprilscherz.
Jeder, der sich schon ein Mal durch den Elbtunnel quälen musste, kennt das Verhalten der vielen Elbtunnelbummler. Kachelzähler, wie diese Schleicher häufig genannt werden, bringen schon so manchen anderen Autofahrer zur Verzweiflung.

Aber vielleicht wird diese Idee eines Tages Wirklichkeit. Das würde den Verkehrsfluss durch den Elbtunnel bestimmt beschleunigen.

Als kleine Entschädigung für diesen Aprilscherz habe ich eine Glosse "Bigt Business oder Neulich in der U-Bahn" ins Netz gestellt

Viel Spaß beim Lesen.

Glosse "Bigt Business oder Neulich in der U-Bahn"

Elbtunnelbummler werden bestraft

HAMBURG. Seit dem 3. Februar ist der Elbtunnel, nach mehrjähriger Bauzeit, wieder auf drei Fahrspuren befahrbar.Dennoch kommt es hier immer wieder zu erheblichen Staus. Wartezeiten auf den Autobahnen verursachen gerade in einer Stadt wie Hamburg erheblichen wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe. Deshalb hat die Stadt Hamburg eine langfristig angelegte Studie in Auftrag gegeben, um die Ursache für diese Dauerstaus herauszufinden und Lösungsmöglichkeiten für einen fließenden Verkehr zu finden.
Wie die Verkehrswissenschaflter herausfanden, ist der Hauptverursacher der Staus der Autofahrer selbst. Schon beim Einfahren in den Elbtunnel reduzieren die meisten Fahrzeuge ihre Geschwindigkeiten. Bei drei von zehn PKW kommt es vor, dass sie im Tunnel ihre Geschwindigkeit weiter drosseln und nicht einmal 60 km/h erreichen. Die erlaubte Geschwindigkeit ist hier 80 km/h.

Um die Staus zukünftig zu verhindern, „…müssen wir mit massiven Gegenmaßnahmen antworten…“, sagte Verkehrssprecher der Stadt Hamburg, H. Krause. Somit hat Hamburg einen Eilantrag zum Gesetzentwurf beim Bundesverkehrsministeriums eingereicht.
Dieser sieht vor, dass mit Wirkung zum 1. Mai 2013 alle Autofahrer, die durch den Elbtunnel mit Geschwindigkeiten von weniger als 70 km/h fahren mit einem Bußgeld von 30,00 € zur Kasse gebeten werden. Bei weniger als 60 km/h sind sogar 100,00€ fällig.
„. … das wird die meisten Autofahrer wieder zu einer vernünftigen und fließenden Fahrweise bringen und die quälenden Staus vor dem Elbtunnel werden vermieden…“, sagte Krause. Geschwindigkeitsmessgeräte hat die Stadt bereits bestellt und werden rechtzeitig installiert.